Julia hat beschlossen, dass sie doch wieder mehr zum veganen Essen neigt. Sie trinkt seit Monaten keine Milch mehr, sondern Sojamilch (meist mit Vanille). Kaese hat sie die ganze Zeit noch gegessen, aber Eier eher sparsam. Vor ein paar Tagen hab ich sie mit unserem veganen Backbuch in die Kueche gestellt und sie wunderbare Pfannkuchen backen lassen. Das Buch ist herrlich. Als Ei-Ersatz werden meist gemahlene Leinsamen mit Wasser aufgeschaeumt, oder puerierter Tofu....Apfelmus..... gedrueckte Bananen genommen. Alles Sachen, die ich immer im Haus hab. Das Ergebnis war sehr lecker. Ich hab heute morgen auch einen tollen Apfelkuchen gebacken nebenher, auch vegan. Ich kann ganz einfach mein bisheriges Kochen so umstellen, dass es vegan ist. Fuer den Rest der Familie kann ich dann Zutaten hinterher dazugeben. Die meisten meiner Rezepte sind sowieso vegan, wir kippen nur hinterher oft geriebenen Kaese drauf. Ihre einzige Sorge ist eigentlich was Oma und Opa und die Windheimer dazu sagen werden. Da war schon grosse Sorge, was sie den Vegetariern kochen sollen. Aber meine Meinung ist, dass sie sich da gar nicht grossartig auf Diskussionen einlassen sollte. Ich werde ihr Rezepte mitgeben, die sie notfalls selber kochen kann, oder als Beispielrezepte fuer meine Eltern ueberreichen kann. Leider glauben die meisten unserer Verwandten, dass sie nun Berge von Salat und Gemuese kaufen muessen, so als ob wir alle Ziegen geworden sind, hahah. Maeh.
Und nun mach ich weiter mit dem Waeschezusammenlegen. Craig kommt heute abend von Laconia zurueck. Da freu ich mich schon. Ich arbeite mit den Maedels heute abend, allerdings versuche ich Schriftkruscht fertigzubekommen, den ich gestern angefangen hab. Nur ist es wie jedesmal auf der Arbeit so, dass wenn ich da bin, kann ich meist nicht ungestoert etwas fertigmachen, weil ich dann immer wieder unterbrochen werde.
Also an die Arbeit.
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